Sonstige Publikationen

Titel Preis/Stk. Anzahl
Sepp Bauer, Sie erzählen, was sie erlebten. 1945-1955. € 4,00
Sepp Bauer, Sie erzählen, was sie erlebten. 1945-1955.

Sepp Bauer, Sie erzählen, was sie erlebten. 1945-1955.

Sie erzählen, was sie erlebten. 1945-1955. Eine Dokumentation hrsg. von der Katholischen Aktion der Diözese St. Pölten. Zusammengestellt von Sepp Bauer (St. Pölten - Wien 1995)

Die Hoffnung auf das Ende der Not war groß, die Unsicherheit über die Zukunft danach ebenso: Wie das Buch es ankündigt, berichten Frauen und Männer vom Ende des Zweiten Weltkrieges in ihrer niederösterreichischen Heimat, an der Front, in Kriegsgefangenenlagern. Blindem Gehorsam, fragwürdiger Pflichterfüllung wurden noch Tausende in den letzten Kriegstagen geopfert; doch auch die „Befreiung" durch die Rote Armee bracht Frieden nicht sofort, sondern kostete weitere Opfer.
In den Gesprächen und Erzählungen wird jedoch deutlich, mit welchem Elan und welcher Bereitschaft die Feindschaften der Jahre zuvor zu überwinden, der Wiederaufbau in unserem Land begonnen wurde.
In diese Zeit fällt auch der Aufbau der Katholischen Aktion. Tausende junge Leute versammeln sich allwöchentlich in den Pfarren zu regelmäßigen Gruppenstunden. Sie bauen mit ihren jungen Kaplänen an einer jungen Kirche in einem noch nicht ganz freien Land. Es überrascht nicht, dass damals kaum Vergeltung geübt wurde an denen, die Verantwortung trugen in der NS-Zeit; die Aufarbeitung des „Tausendjährigen Reiches" wird einer späteren Epoche vorbehalten sein.
Die Begeisterung, die an jenem Tag im Mai 1955 herrschte, als Leopold Figl sein berühmtes „Österreich ist frei!" verkündete, wird lebendig und nachvollziehbar - wie alle die Erlebnisse und Eindrücke der Zeitzeugen, die in diesem Buch zu Wort kommen.
Viele Städte, Dörfer und Märkte werden genannt, manche bleiben ungenannt, einige waren Schauplätze von Erlebnissen und Erinnerungen.

 

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Gerhard Winner, Das Diözesanarchiv St. Pölten. € 10,90
Gerhard Winner, Das Diözesanarchiv St. Pölten.

Gerhard Winner, Das Diözesanarchiv St. Pölten.

Gerhard WINNER, Das Diözesanarchiv St. Pölten. Behörden und Institutionen. Ihre Geschichte und Bestände (St. Pölten 1962), 452 Seiten, 2 Abb.

Ein grundlegendes Hilfsmittel zur Erforschung der kirchlichen Geschichte Niederösterreichs, besonders jedoch der Diözese St. Pölten. Neben einer Geschichte des Archivs und der diözesanen Behörden bietet es im Anhang vollständige Regesten zu den im Diözesanarchiv befindlichen Urkunden (1284-1961). Ein ausführliches Register erschließt die Inventare der einzelnen Bestände und beweist, dass das Werk nicht nur für die Diözese selbst und ihre Pfarren, sondern auch für die Nachbardiözesen von Interesse und Nutzen sein kann. Es ist somit sowohl für die historische Wissenschaft als auch für die Heimatforschung von größter Bedeutung.

 

 

 

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Thomas Aigner u. Karin Winter (Hg.), Alte Archive - Neue Technologien. € 29,90
Thomas Aigner u. Karin Winter (Hg.), Alte Archive - Neue Technologien.

Thomas Aigner u. Karin Winter (Hg.), Alte Archive - Neue Technologien.

Thomas AIGNER und Karin WINTER (Hgg.), Alte Archive - Neue Technologien / Old Archives - New Technologies (St. Pölten 2006) 280 S., Abb., ISBN 3-901863-26-5, 978-901863-26-4

Als Ergebnis der Tagung "Alte Archive - Neue Technologien / Old Archives - New Technologies" vom 19. bis 22. Oktober 2005 erschien ein Tagungsband, der die Referate der teilnehmenden internationalen Wissenschaftler in insgesamt fünf Großkapiteln zusammenfasst.

VORWORT

In einem Zeitalter, in dem sich die Informationsträger derart radikal wandeln, stehen die sogenannten „klassischen" Archive, die vorwiegend Material aus Papier und Pergament verwahren, vor völlig neuen Herausforderungen. Dies sollte sich jedoch nur auf die neuen Technologien beziehen, denn das KnowHow, wie man mit Information umgeht - sie aufbewahrt, erschließt und bereitstellt - ist hier Jahrhunderte alt. Es gehört nun einmal zu den Kernkompetenzen eines Archivs, Information zu managen, egal auf welchem Träger sie gespeichert ist. Auch für die Aufbewahrung physischer Speicherstoffe wie Papier oder Pergament ist Wissen notwendig, um die Langzeit-Haltbarkeit sicherzustellen. Ebenso sehr wird dieses Wissen - nun jedoch vor neuen technischen Voraussetzungen - auch notwendig sein, um Informationen in elektronischer Form dauerhaft benützbar zu machen. Doch nicht nur diese Herausforderung stellt sich heute den „klassischen" Archivarinnen und Archivaren. Ebenso eröffnen die neuen Technologien zahlreiche Möglichkeiten, auch die „alten" Speicherträger effizienter und komplexer lesbar zu machen. Dadurch werden die Archive vor völlig neue Möglichkeiten gestellt: war es beispielsweise bisher aus logistischen Gründen nicht möglich, Archivalien einem großen Kreis von Interessierten zugänglich zu machen wie bspw. ein Museumsobjekt, so können nun digitalisierte Urkunden oder Akten im Internet einen nahezu uneingeschränkten Benutzerkreis finden. Die Archive erhalten dadurch die Möglichkeit, sich und ihre Bestände einem weitaus größeren Publikum zu präsentieren, als dies physisch möglich wäre. Eine Neupositionierung am Markt der kulturellen Angebote ist die Folge.

Vor diesem Hintergrund entstand 2002 in Niederösterreich das Monasterium-Projekt, das sich zuerst zum Ziel setzte, die Urkunden der Stifte und Klöster des Landes sowohl in Bild als auch in Text zu digitalisieren und im Internet kostenlos bereit zustellen. Dies schien auch vor dem Hintergrund ganz reizvoll, weil diese Quellen zum größten Teil noch immer in den elf großen katholischen Ordensstiften des Landes in situ verwahrt werden; eine virtuelle Zusammenführung würde auch die Auflösung von Zeit und Raum mit sich bringen. Doch dabei blieb es nicht. Wenn man Projekte in der virtuellen Welt macht, lösen sich tatsächlich Zeit und Raum sehr schnell auf und nahezu jeden Tag tun sich neue Möglichkeiten und Perspektiven auf. So wuchs das Projekt von Jahr zu Jahr, so dass es heute ein von breiter Zustimmung getragenes Unternehmen ist, an dem nahezu fünfzig Kulturerbeinstitutionen aus Österreich, Deutschland, Tschechien, der Slowakei, Ungarn, Slowenien und Kroatien beteiligt sind.

Als Abschluss der ersten Projektphase und gleichzeitig als Startschuss einer intensiveren Zusammenarbeit mit den nationalen und internationalen Projektpartnern wie auch mit interessierten Kolleginnen und Kollegen fand von 19. bis 22. Oktober 2005 in Wien die Tagung „Alte Archive - Neue Technologien" statt, deren Referate im vorliegenden Band zu finden sind. Damit erfolgt eine Standortbestimmung, wo speziell die mitteleuropäischen Archive auf dem Markt digitaler Kulturangebote derzeit positioniert sind und welche Perspektiven sich daraus ergeben. Für eine Fortsetzung wird gesorgt sein ...

 

INHALT

Vorwort

Von Thomas Aigner und Karin Winter

Alte Archive - Neue Technologien: Einleitende Bemerkungen
Von Manfred Thaller

Archive und Bibliotheken im Netz

Spanish archival experiences on the net: the Spanish Archives on the Net Project (AER)
Von José Ramón Cruz Mundet und Alfonso Sánchez Mairena

NOKS, a searchable, cultural, historical Database with contributions from Archives, Libraries and Museums. ALM co-operation in Denmark
Von Ruth Hedegaard

Digitisation of Cultural and Scientific Heritage in Bulgaria: Challenges and Realities
Von Nikola Ikonomov und Milena Dobreva

Faksimile - die perfekte Quellenausgabe
Von Géza Érszegi

Erfahrungen im Umgang mit dem digitalen Medium

Parchments, maps and special materials in Italian archives: digitization and interoperability
Von Paolo Buonora

Digitalisierung von Archivgut - Vor- oder Nachteil
Von Jure Volcjak

Content from Monasteries in Lithuania Presented in Digital Space
Von Nerute Kligiene

Digitalisierung der mittelalterlichen Urkunden in Ungarn
Von Miklós Sölch

Möglichkeiten der Präsentation digitalisierten Archivguts im Internet
Von Thomas Fricke

Digitalisierung und Fachportale - die Strategie der Bayerischen Staatsbibliothek im Umgang mit neuen Technologien
Von Stephan Kellner

Werkzeuge für die Erschließung

Communitybasierte Wissensproduktion am Beispiel der Erschließung mittelalterlicher Urkunden
Von Benjamin Burkard

Charters Encoding Initiative (CEI). Zu Möglichkeiten der Integration mit Hilfe eines Standards für Urkundendigitalisierung
Von Georg Vogeler

Geistliche Netzwerke in Mitteleuropa

Das Archiv der Erzabtei Pannonhalma und sein Urkundenbestand
Von Tamás Dénesi

Das Digitalisierungsprojekt des Primatialarchivs Esztergom
Von András Hegedüs

Regular holdings in the National Archives of the Czech Republic
Von Jitka Krecková

Kirchliche Archive im Slowakischen Nationalarchiv und elektronische Erschließung ihrer historischen Quellen
Von Marta Melníková

Das 'virtuelle' Urkundenarchiv des Erzstiftes Salzburg
Von Hubert Schopf

Archive im Zeitalter der Informationstechnologien - Erfahrungen und Perspektiven

IT im Archiv - Herausforderungen und Perspektiven am Beispiel der Bilddatenbank des Bundesarchivs
Von Oliver Sander

Die Kirchenbücher der Diözese Passau vor 1900. Perspektiven der Digitalisierung
Von Herbert W. Wurster

Digitalisierung der schriftlichen historischen Quellen in der Slowakei
Von Juraj Šedivý

Das Österreichische Staatsarchiv und sein Archivinformationssystem: Aufbruch zu neuen Standards
Von Thomas Just

 

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Kerstin Hederer u. Robert Kluger (Hg.), Tipps für Familienforscher in Österreich. € 5,00 derzeit nicht verfügbar
Kerstin Hederer u. Robert Kluger (Hg.), Tipps für Familienforscher in Österreich.

Kerstin Hederer u. Robert Kluger (Hg.), Tipps für Familienforscher in Österreich.

Kerstin HEDERER u. Robert KLUGER (Hgg.), Tipps für Familienforscher in Österreich. (=Schriftenreihe der Diözesanarchive Österreichs 1, 2005), 96 S., zahlr. Abb., ISBN 3-9501073-3-9

Die vorliegende Broschüre wendet sich an die große Zahl der Familienforscher, die alljährlich die kirchlichen Archive Österreichs aufsuchen, um in den dort verwahrten Tauf-, Trauungs- und Sterbebüchern nach ihren Vorfahren zu suchen. Dazu müssen jedoch gewisse Fähigkeiten erworben werden, die den richtigen Umgang mit diesen Dokumenten ermöglichen. Um nun dem Anfänger eine praktische Hilfestellung zu bieten, wurde von der Arbeitsgemeinschaft der Diözesanarchive Österreichs diese Broschüre herausgegeben, die mit ihrer Konzentration auf den österreichischen Raum eine bisher bestehende Lücke im Informationsangebot für den Familienforscher erschließt.

 

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Karl Thier u. James Hogg, 1102-2001: Der heilige Bruno und die Kartausen Mitteleuropas. € 21,50
Karl Thier u. James Hogg, 1102-2001: Der heilige Bruno und die Kartausen Mitteleuropas.

Karl Thier u. James Hogg, 1102-2001: Der heilige Bruno und die Kartausen Mitteleuropas.

Karl THIER u. James HOGG, 1102-2001: Der heilige Bruno und die Kartausen Mitteleuropas
(=Analecta Cartusiana 190, Salzburg 2002) ISBN 3-901995-74-9

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Heinrich Fasching, Buchbach. Heimatdorf und Heimatkirche. € 17,00
Heinrich Fasching, Buchbach. Heimatdorf und Heimatkirche.

Heinrich Fasching, Buchbach. Heimatdorf und Heimatkirche.

Heinrich FASCHING, Buchbach. Heimatdorf und Heimatkirche (St. Pölten 2009), 175 Seiten, zahlr. Farb-Abb., ISBN 978-3-901863-32-5

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Aigner, Auer, Kronbichler u. Schragl (Hgg.), C.R.Y. Festschrift zum 75. Geburtstag von Heinrich Fasching. € 29,00
Aigner, Auer, Kronbichler u. Schragl (Hgg.), C.R.Y. Festschrift zum 75. Geburtstag von Heinrich Fasching.

Aigner, Auer, Kronbichler u. Schragl (Hgg.), C.R.Y. Festschrift zum 75. Geburtstag von Heinrich Fasching.

Thomas AIGNER, Gottfried AUER, Johann KRONBICHLER u. Friedrich SCHRAGL (Hgg.), C.R.Y. Festschrift zum 75. Geburtstag von Heinrich Fasching (St. Pölten 2004), 527 S., zahlr. Abb.

Der 75. Geburtstag von Weihbischof Dr. Heinrich Fasching war Anlass zu dieser Festschrift, deren Beiträge von Autorinnen und Autoren stammen, die mit ihm durch verschiedene Wegstrecken seines Lebens verbunden sind. Die Vielfalt der Themen ergibt sich aus den zahlreichen Aufgaben, die er in der Diözese St. Pölten und in der Kirche Österreichs wahrgenommen hat und noch wahrnimmt.

 

INHALT

Dr. Heinrich Fasching
Lebenslauf
Wappen
Werkverzeichnis

Gott und die Menschen lieben
Ambrosius STRAKA, Ambrosius und Augustinus - Eine unendliche Beziehungsdiskussion
Burkhard ELLEGAST, Benediktinische Suche nach Gott
Kassian LAUTERER, "Schon sitzen wir an der Hochzeitstafel des Lammes". Bernhards Wirken im Spiegel einer eucharistischen Frömmigkeit
Johann REIKERSTORFER, "Propter nos homines"
Gottfried ROTH, Gottesbild und Psychotherapie
Manfred SCHEUER, Franz Jägerstätter - Wächter und Prophet
Franz ZAK (+), Das Konzil, Ende und Anfang

In guter Ordnung leben
Bruno PRIMETSHOFER, Der Generalvikar (Bischofsvikar) und die Ordensgemeinschaften in der Diözese
Clemens LASHOFER, Die exemte Rechtsstellung der Stifte und ihr Beitrag zur Pastoral der Diözese St. Pölten - Am Beispiel der Benediktinerabtei Göttweig
Josef MICHAELER, Die Regelung der Grenzen der Diözesen und Pfarreien in Italien im 20. Jh. mit besonderer Berücksichtigung Tirols
Helmut KRÄTZL, Das kirchliche Gesetzbuch von 1983 - Eine Frucht des II. Vaticanums
Gerhard FAHRNBERGER, Pfarrseelsorge bei Priestermangel in der Instruktion der Kongregation für den Klerus "Der Priester, Hirte und Leiter der Pfarrgemeinde" vom 4. August 2002
Walter HAGEL, Die Religionsrechte im Österreichischen Verfassungskonvent 2003/2004

Die Geschichte bedenken
Norbert MUSSBACHER, Der Zisterzienserorden als besonderer Förderer gewerblicher Berufe in der Vergangenheit
Thomas AIGNER, Von der hochmittelalterlichen Großpfarre zum jospehinischen Pfarrsprengel - Das Beispiel der Pfarre Weiten
Gertrud BUTTLAR-ELBERBERG, Die Siegel der zur Zeit Friedrichs III. in Wiener Neustadt ansässigen geistlichen und ritterlichen Orden
Gustav REINGRABNER, Heimat oder Bekenntnis - Zur Konfessionalisierung der nördlichen Landesteile Ober- und Niederösterreichs
Johann Simon KREUZPOINTNER, ... in Vocal- als anderen Instrumentis erfahren... Kantoren in der Diözese St. Pölten
Thomas KARL, Bemerkungen zum Verhältnis Bistum Passau - Stift St. Pölten im Früh- und Hochmittelalter sowie zur mittelalterlichen Topographie St. Pöltens
Horst Rainer SEKYRA, Aquilin Joseph Hacker. Aus den Schriften des Augustiner Chorherrn und des Pfarrers von Obergrafendorf ausgewählt und aus dem Lateinischen übersetzt
Anton EGGENDORFER, Religiöse und kirchliche Symbole in niederösterreichischen Gemeindewappen
Gottfried AUER, Das Ende des Hieronymitanerklosters Schönbach im Spiegel der Konsistorialakten
Friedrich SCHRAGL, Einige Beobachtungen zu den Bischöfen von St. Pölten
Johann WEISSENSTEINER, Bischöfe und Priester der Diözese St. Pölten als Alumnen des "höheren Priesterbildungsinstituts zum hl. Augustinus" ("Frintaneums") in Wien - Biographische Quellen
Walter LUKASEDER, 1924 - Die Geburtsstunde des St. Pöltner Dommusikvereins
Rudolf ZINNHOBLER, Die Reaktivierung des (katholischen) Volksvereins nach dem zweiten Weltkrieg
Joachim ANGERER, Altabt und Propst Ämilian Greisl, ein vinculum caritatis zwischen Weihbischof Dr. Heinrich Fasching und dem Stift Geras
Ferdinand STAUDINGER, Verkünder und Zeuge
Annemarie FENZL, Katholikentage in Österreich - Eine historische Hinführung
Walter GRAF, Kontrakte, Orgelproben, Orgelrevisoren - 40 Jahre Orgelreferat der Diözese St. Pölten
Martin MAYRHOFER, Bischof Heinrich Fasching

Kunst verstehen
Peter SCHERRER, Ein spätantikes liturgisches Gefäß aus St. Pölten - Zeugnis des frühen Christentums für Aelium Cetium
Ronald RISY, Der Dom in St. Pölten und seine Vorgeschichte im Lichte der jüngsten Forschungen
Mario SCHWARZ, Überlegungen zur Kapitellplastik der Rosenkranzkapelle im Dom von St. Pölten
Peter KÖNIG, Die Schlosskapelle von Salaberg in Niederösterreich
Christine OPPITZ, ... es warten gar fille ort auf mich ... Neuentdeckte Archivalien zur Kanzel von St. Andrä an der Traisen
Johann KRONBICHLER, Das Diözesanmuseum St. Pölten - Geschichte und Gegenwart
Wolfgang PFOSER, Neubau Pfarrkirche St. Pölten - Stattersdorf/Harland. Der Versuch einer Standortbestimmung im Jahr 2000
Albert GROISS, Mönchtum und Engel. Die Stifte der Diözese St. Pölten als Orte der Verkündigung im Rahmen von Besichtigungen und religiösen Ausstellungen am Beispiel Altenburgs Sonderausstellung 2004 "Vor dem Angesicht der Engel ..."
Wilhelm ZOTTI, Braucht die Kirche die Kunst? Versuch einer Zustandsanalyse mithilfe einer Fallstudie

Der Gerechtigkeit dienen
Gerhard BITTNER, Für eine Welt in Frieden und Gerechtigkeit. Ein Plädoyer für mehr Nachdenklichkeit
Heinz HÖDL, Verantwortung für Kirche und Welt
Meinrad SCHNECKENLEITHNER, Die Kirchen und der Irakkrieg 2003 - Zu einer Kritik von Ulrich Körtner
Franz SIEDER, "Friede den Menschen auf Erden"

 

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Julia Huemer u. Walter Lukaseder (Hgg.), Ad maiorem Dei gloriam. Festschrift zum 75. Geburtstag von Walter Graf. € 29,90
Julia Huemer u. Walter Lukaseder (Hgg.), Ad maiorem Dei gloriam. Festschrift zum 75. Geburtstag von Walter Graf.

Julia Huemer u. Walter Lukaseder (Hgg.), Ad maiorem Dei gloriam. Festschrift zum 75. Geburtstag von Walter Graf.

Julia HUEMER u. Walter LUKASEDER (Hgg.), Ad maiorem Dei gloriam. Festschrift zum 75. Geburtstag von Walter Graf. St. Pölten 2006.

Aus Anlass des 75. Geburtstages von Prälat Dr. Walter Graf haben sich viele Freunde und Wegbegleiter bereit erklärt, einen Beitrag zu einer Festschrift zu verfassen. Die Themen der insgesamt 30 Artikel reichen von sehr persönlichen Erinnerungen an den Jubilar als Onkel, Musiker oder Reisebegleiter bis hin zu fachlichen Beiträgen, die sich auf sein Wirken als Priester, Musiker und Lehrer beziehen. So verschieden die einzelnen Aufsätze auch erscheinen mögen, letztlich weisen sie doch auf einen großen Kristallisationspunkt hin: die Musik, im Speziellen die Kirchenmusik, die das Leben von Prälat Dr. Walter Graf bis heute besonders prägt.

Inhaltsverzeichnis:

Grußworte
Klaus Küng, Diözesanbischof von St. Pölten
Erwin Pröll, Landeshauptmann von Niederösterreich
Siegfried Ludwig, Landeshauptmann von Niederösterreich a.D.
Matthias Stadler, Bürgermeister der Landeshauptstadt St. Pölten
Willi Gruber, Bürgermeister der Landeshauptstadt St. Pölten a.D.
Liese Prokop, Bundesministerin für Inneres
Josef Sodar, Bezirkshauptmann a.D.
Adolf Stricker, Amtsführender Präsident des Landesschulrates für Niederösterreich
Ursula Nährer, Obfrau des St. Pöltner Dommusikvereins
Angela Müller, Obfrau des Jugendensembles der St. Pöltner Dommusik

Persönliche Erinnerungen
Elisabeth FERNBACH, Ein Onkel-Nichte-Gespräch über Erinnerungen an ein Leben als Domkapellmeister, mit besonderer Berücksichtigung des Jugendensembles
Franz WAJWODA, Gemeinsamkeiten
Franz STEPANEK, Ein Domkapellmeister aus der Froschperspektive. Rückblicke eines Mitwirkenden
Edgar HELMHART, Von der Romanik zur Walhalla
Viktor MAYERHOFER, Prälat Dr. Walter Graf - Der Geist weht, wo Er will
Karl SCHWANKHART, Prälat OSTR Mag. Dr. Walter Graf zum 75. Geburtstag. Eine Würdigung seiner langjährigen Tätigkeit als Lehrer und Religionspädagoge

Priestertum
Wolfgang BRETSCHNEIDER, „... wird die Musik zum Geschwätz". Über den Wert des Schweigens und der Stille
Heinrich FASCHING, Bischof Dr. Franz Žak, Helfer in ökumenischen Problemen
Maximilian FÜRNSINN, Der Raum - Das Kleid - Die Zeit - Das Wort
Peter HOFFMANN, Die Totzenbacher Gottesdienste. Zeitgemäße Führungskonzepte in den Messfeiern von Dr. Walter Graf
Johann KRONBICHLER, Miszellen zur Ausstattung der Pfarrkirche von St. Bernhard bei Horn
Willibald R. ROSNER, Der Loreto-Kult im Niederösterreich des 17. und 18. Jahrhunderts - eine Skizze

(Kirchen-) Musik
Gottfried AUER, Der Priester und Musiker Karl Hammer - eine Skizze
Anton GANSBERGER, Gedanken zur vierten Symphonie von Franz Schmidt
Stefan HAGEL, Didymos des Musikers epimorischer Epizentrismus
Hans HASELBÖCK, Die Orgel als Gleichnis
Dominicus F. HOFER O.Praem., 1746. Ein Hörvergleich von 35 CD-Aufnahmen der Schübler-Choräle, insbesondere BWV 645 und 650
Karl KASTL, Leopold Friedl (1939-1998) - kirchenmusikalischer und organologischer Wegbegleiter von Dr. Walter Graf
Johann Simon KREUZPOINTNER, Harmonie und Melodie - Grammatik und Vokabular in der Musik des 18. Jahrhunderts am Beispiel der Partiten von Johann Adam Scheibl (1710-1773)
Elisabeth LUKASEDER, Die Musikerpersönlichkeit. Ein Versuch der Beschreibung der Merkmale, die auf besonders musikalische Personen zutreffen.
Eugen NOVAK, Ad triumphalia martyrum gaudia. Eine Rekonstruktion der Hippolytus-Sequenz nach den frühesten Quellen
Michael POGLITSCH, „Hiaz håt oana gsunga". Volksliedaufzeichnungen aus Türnitz an der Traisen 1833 bis 2006
Franz REITHNER, Ein oberes junges Geschrei - gehört in der St. Pöltner Domorgel
Karl SCHNÜRL, Auch kleine Dinge können uns entzücken...
Walter SENGSTSCHMID, Der „Allgemeine Caecilien-Verband für die Länder deutscher Sprache" und seine Entwicklung in Österreich. Dem letzten Landespräses für Österreich, Prälat Dr. Walter Graf (1984-1987), in Dankbarkeit zugeeignet.
Alfred WILLANDER, Die Kirchenmusiktradition an der Stadtpfarrkirche St. Stephan in Baden bei Wien

Lehramt
Gerhard GRAF, Von der Klosterschule zur Schule im Klostergarten. Das Spannungsfeld von Kirche und Staat in der Schulfrage
Walter HAGEL, Statutenschulen und Schulverfassung
Marialuise KOCH, Das österreichische Jugendsingen. Eine Erfolgsgeschichte
Franz-Xaver MEYER, Seminare als Beitrag zu kirchenmusikalischer Fortbildung

Curriculum Vitae

Auswahlbibliographie

Autorenverzeichnis

 

Details
Fritzer, Raßmann u. Treiber, 300 Jahre Englische Fräulein in Österreich. € 29,00
Fritzer, Raßmann u. Treiber, 300 Jahre Englische Fräulein in Österreich.

Fritzer, Raßmann u. Treiber, 300 Jahre Englische Fräulein in Österreich.

Erika FRITZER, Christine RAßMANN u. Adolfine TREIBER, 300 Jahre Englische Fräulein in Österreich. Wegbereiterinnen moderner Frauenbildung (St. Pölten 2005), 198 S., Abb., ISBN 3-200-00336-7

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Angerer, Aigner u. Trumler, Klöster im Herzen Europas. Grenzenlos – Zeitenlos. € 49,90
Angerer, Aigner u. Trumler, Klöster im Herzen Europas. Grenzenlos – Zeitenlos.

Angerer, Aigner u. Trumler, Klöster im Herzen Europas. Grenzenlos – Zeitenlos.

Joachim ANGERER, Thomas AIGNER u. Gerhard TRUMLER, Klöster im Herzen Europas.
Grenzenlos - Zeitenlos (Wien 2006) 255 S., 271 Abb., ISBN 3-85498-307-7

Klöster sind ein Symbol für Grenzenlosigkeit und Zeigenlosigkeit. Gerade die Klöster Mitteleuropas haben dies im Laufe ihrer langen Geschichte immer wieder unter Beweis gestellt. Sie haben die Entwicklung von Religion, Politik und Kultur in diesem Raum wesentlich mitgeprägt. Abhängig waren sie dabei von den jeweils herrschenden Umständen, so dass ihr Netz immer wieder Veränderungen unterworfen war. In diesem Netz gibt es ganz starke Knoten, die sich unbeschadet bis heute erhalten haben, aber auch andere, die sich wieder aufgelöst haben - jedoch durch neue ersetzt wurden.
Jetzt, am Beginn des dritten Jahrtausends, an dem sich dieser mitteleuropäische Raum nach dem Fall des eisernen Vorhangs und der Integration der hier angesiedelten Staaten in die EU wieder näher kommt, jetzt zieht sich auch das Netz der Klöster wieder stärker zusammen. Es erhält nun die Möglichkeit, dort fortzusetzen, wo es durch Nationalsozialismus und Kommunismus abrupt auseinander gerissen worden war.
Dieses Buch bietet durch die grandiosen Fotografien von Gerhard Trumler erstmals einen beeindruckenden Überblick über die Klosterwelten im Herzen Europas:
Böhmen, Mähren, Österreich, Polen, Slowenien, Südtirol, Ungarn und der Slowakei.

 

Details
Wilhelm Zotti, Kirchliche Kunst in Niederösterreich. Diözese St. Pölten. Ergänzungsband. € 10,00
Wilhelm Zotti, Kirchliche Kunst in Niederösterreich. Diözese St. Pölten. Ergänzungsband.

Wilhelm Zotti, Kirchliche Kunst in Niederösterreich. Diözese St. Pölten. Ergänzungsband.

Wilhelm ZOTTI, Kirchliche Kunst in Niederösterreich. Diözese St. Pölten. Ergänzungsband (St. Pölten 2003), 50 Seiten, zahlr. Abb., ISBN 3-901863-17-6

Der vorliegende Ergänzungsband zur Kirchlichen Kunst in der Diözese St. Pölten hat fast die beiden letzten Jahrzehnte vor der Jahrtausendwende zum Inhalt, sodass mit dieser Bestandsaufnahme das für die Kirchliche Kunst bedeutsame 2. Jahrtausend abgeschlossen ist.
In diesem relativ kurzen Zeitraum ist auf dem Gebiet der Architektur, der bildenden Kunst und des Orgelbaus überraschend viel geschehen: neben den drei aus pastoralen Gründen errichteten Kirchenneubauten und sechs der Raumnot wegen ausgeführten Erweiterungsbauten, alle im Viertel ober dem Wienerwald, hat es viele Außen- und Innenrestaurierungen von Pfarr-Filialkirchen und Karnern gegeben, die in Einzelfällen auch von archäologischen Aufschlüssen begleitet waren.
Auch die liturgiegerechte Gestaltung vieler Innenräume, vor allem der Altarbereiche mit den häufig qualitätvoll ausgebildeten Altären und anderen Sakramentsorten verdient hohe Anerkennung, besonders auch deshalb, weil diese "Neuordnungen" fast ausschließlich nur dank des vorbildlichen persönlichen und finanziellen Einsatzes der betreffenden Pfarrgemeinden zustandekommen konnten. Bemerkenswert ist ferner die nach wie vor hohe Bedeutung der Kirchenmusik, die sich außer in den vielen Orgelrestaurierungen vornehmlich in den 29 neuen Orgelwerken manifestiert.
Diesen vielfältigen und schwierigen Aufgaben wird sich die Kirche - wie bisher - auch im 3. Jahrtausend stellen müssen, denn "die Kirche bedarf der Kunst für ihre Liturgie, die in ihrer Vollgestalt ein durch den Glauben inspiriertes Kunstwerk sein will unter Einbeziehung aller schöpferischen Kräfte aus Architektur, bildender Kunst, Musik und Dichtung" (Johannes Paul II., Wien - Hofburg, 12. September 1983)

 

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Johann Simon Kreuzpointner (Hrsg.), Johann RADL (1818-1878), Hymnen. € 20,00 derzeit nicht verfügbar
Johann Simon Kreuzpointner (Hrsg.), Johann RADL (1818-1878), Hymnen.

Johann Simon Kreuzpointner (Hrsg.), Johann RADL (1818-1878), Hymnen.

Johann RADL (1818-1878), Hymnen. Erstdruck. Hrsg. von Johann Simon Kreuzpointner (MSH, St. Pölten 2001), ISBN 3-901863-09-5

Musica Sacra Hippolytensis (MSH)
aus den Musikarchiven am Dom zu St. Pölten hrsg. von Johann Simon Kreuzpointner

Die Musikhandschriften, die in den Archiven kirchlicher Institutionen in der Diözese St. Pölten aufbewahrt werden oder sich früher in diesen befanden, einer breiten Öffentlichkeit erstmals zugängig zu machen, ist das Ziel der neuen Reihe "Musica Sacra Hippolytensis".
Hier sollen mittelalterliche Choräle ebenso Platz finden wie Instrumental- und Vokalmusik des 18. und 19. Jahrhunderts.
Obwohl St. Pölten selbst erst 1785 Bischofssitz wurde, konnte die nunmehrige Dommusik an die Musikpflege des bis dahin bestehenden Augustiner-Chorherrenstiftes anknüpfen, wenngleich die Ereignisse der Aufhebung des Stiftes 1784 und der Errichtung des Bistums 1785, Unglücksfälle und Verständnislosigkeit dazu führten, dass wertvolle Handschriften verloren gingen.
Die Gründung eines Diözesanarchivs hatte zur Folge, dass - vor allem in den letzten Jahren - aus den Pfarren des Bistums vermehrt Musiknoten an diese zentrale Einrichtung übergeben wurden, die ebenfalls in dieser Reihe berücksichtigt werden.
Besonderer Wert wird darauf gelegt, dass die Kompositionen musikwissenschaftlich korrekt ediert und in einem einleitenden Aufsatz in ihren historischen Kontext gestellt werden. Gleichzeitig soll die Edition aber auch so gestaltet sein, dass sie problemlos zur Aufführung des Werks benützt werden kann. Auf diese Weise soll einiges an vergessener Musiktradition in unserem Bistum nicht nur wieder ins Bewusstsein, sonder vor allem auch wieder in unsere Ohren gerückt werden.
Die Initiative zur Gründung der vorliegenden Reihe ging von Johann Simon Kreuzpointner aus, der in Passau bei einem ähnlichen Projekt schon mitgearbeitet hat.

 

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Johann Simon Kreuzpointner (Hrsg.), Johann Adam Scheibl (1710-1773). Oratorium ad Sanctum Sepulchrum. € 8,40
Johann Simon Kreuzpointner (Hrsg.), Johann Adam Scheibl (1710-1773). Oratorium ad Sanctum Sepulchrum.

Johann Simon Kreuzpointner (Hrsg.), Johann Adam Scheibl (1710-1773). Oratorium ad Sanctum Sepulchrum.

Johann Simon Kreuzpointner (Hrsg.), Johann Adam Scheibl (1710-1773), Oratorium ad Sanctum Sepulchrum (Band 1, MSH - Musica Sacra Hippolytensis, St. Pölten 2005), ISMN der Partitur M-700251-01-7, Gesamtpaket M-700251-00-0

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Manfred Wohlfahrt, Niederösterreichische Familien- und Hausgeschichtsforschung am Beispiel des Mostviertels. € 20,00
Manfred Wohlfahrt, Niederösterreichische Familien- und Hausgeschichtsforschung am Beispiel des Mostviertels.

Manfred Wohlfahrt, Niederösterreichische Familien- und Hausgeschichtsforschung am Beispiel des Mostviertels.

Manfred WOHLFAHRT, Niederösterreichische Familien- und Hausgeschichtsforschung am Beispiel des Mostviertels (=Beiträge zur Bezirkskunde Melk 3, Melk 2004), 192 S., Abb.

Wer sich mit Familien- oder Hausgeschichtsforschung beschäftigt, wird wohl zunächst an der namentlichen Erfassung möglichst vieler Ahnen bzw. einer möglichst weit zurückreichenden Besitzerfolge des jeweiligen Hauses interessiert sein. Ab einem gewissen Zeitpunkt allerdings wird das Interesse des Forschers darüber hinausgreifen und zur Frage nach Lebensumständen, wirtschaftlichen und sonstigen Verhältnissen der Vorfahren bzw. Vorbesitzer des bäuerlichen oder bürgerlichen Anwesens führen. Keine Frage, dass damit auch die Verbindung hergestellt wird zu weiterreichenden Bezügen, etwa zur Geschichte eines Berufsstandes, einer Pfarre oder Region, die nahezu selbstverständlich ins Blickfeld des Familien- und Hausgeschichtsforschers rücken. So wird der historisch Interessierte aus der Rolle des Zuschauers in die des Beteiligten versetzt, wenn er in seinen Forschungen die Verflechtung der größeren geschichtlichen Zusammenhänge mit dem Schicksal der eigenen Vorfahren, des eigenen Hauses erlebt. Je nach Zeit und Mühe, die aufgewendet werden können, und je nach Umfang und Qualität des zur Verfügung stehenden Quellenmaterials ist es durchaus möglich, ein recht anschauliches Bild von den Lebensumständen der eigenen Vorfahren zu bekommen. Freilich bedarf es einiger Kenntnisse, um mit den vielfachen Forschungsmöglichkeiten auch zurecht kommen zu können.
Dazu bietet sich eine Fülle von Literatur an, diese Schrift kann und will keine wissenschaftliche Quellenkunde, keine Einführung in die Paläographie und kein Abriss der regionalen Sozialgeschichte sein, sondern soll dem niederösterreichischen, vor allem dem Mostviertler Familien- und Hausgeschichtsforscher einen Überblick geben über die vorhandenen Forschungsmöglichkeiten. Sie möge dem Anfänger als Starthilfe, dem erfahrenen Amateurhistoriker als Ergänzung dienen und als Ermunterung, die eine oder andere bisher nicht verwendete Quellengruppe in seine Arbeit mit einzubeziehen.

 

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Band 16: Geschichtliche Beilagen zum St. Pöltner Diözesanblatt. € 23,90
Band 16: Geschichtliche Beilagen zum St. Pöltner Diözesanblatt.

Band 16: Geschichtliche Beilagen zum St. Pöltner Diözesanblatt.

Band 16: Geschichtliche Beilagen zum St. Pöltner Diözesanblatt. Zur Kirchengeschichte des Viertels ob dem Wienerwald vor 1627. St. Pölten 1998.

Dieser Band führt die Kirchengeschichte der Pfarrorte des Mostviertels von 86. Kollmitzberg bis 159. Rust fort.

Geschichtliche Beilagen zum St. Pöltner Diözesanblatt
Die "Geschichtlichen Beilagen" haben sich seit Erscheinen des ersten Bandes im Jahr 1880 zu einem unentbehrlichen Hilfsmittel der kirchenhistorischen Forschung in der Diözese St. Pölten und darüber hinaus entwickelt. Ihre ursprüngliche Aufgabe war es, die vier Jahre zuvor erschienene, zweibändige Diözesangeschichte von Anton Kerschbaumer zu ergänzen, wie in der Kurrende vom 17. Jänner 1878 zu lesen ist: "Die allgemeine Geschichte des Bisthums verlangt nothwendig eine Specialgeschichte der Pfarreien, Beneficien, Stifter, Klöster. Bis jetzt dürfte aber die Zahl derer, von welchen eine solche entweder im Manuscript oder im Druck bereits vorhanden ist, eine verhältnismäßig geringe sein. Es leuchtet auch ein, daß die Specialgeschichte einer Diöcese nicht in kurzer Zeit, oder von Einem geschrieben werden könne, es sei denn, daß Jemand bei gehöriger Muße das geschichtliche Materiale schon vorfindet, und es nur in die entsprechende Form zu bringen braucht. Diese Vorarbeit zur Specialgeschichte unserer Diöcese soll nun in Angriff genommen werden, und als ´Geschichtliche Beilagen zu den Consistorial-Currenden´ veröffentlicht werden." An diesem Unternehmen beteiligten sich anfangs zahlreiche Geistliche, die Beiträge zur Geschichte verschiedenster Pfarren und Klöster verfassten, die zum Teil heute noch die einzigen Werke zu bestimmten Themen darstellen. Bei dieser Gelegenheit sind vor allem die Namen Erdinger, Weigelsperger, Kerschbaumer, Gottwald und Frank zu nennen. Es ist zu beobachten, daß sich der Mitarbeiterstab mit der Zeit immer mehr verringerte. Der Umfang der Bände nahm zwar nicht ab, jedoch die Zahl der Autoren. Arbeiteten am ersten Band (1880) noch neun verschiedene Autoren mit, waren es im neunten Band (1911) nur noch vier. Im Band fünf (1895) arbeitete erstmals Pfarrer Alois Plesser (1865-1937) mit, der die bestimmende Person für die Geschichtlichen Beilagen werden sollte. Er verfasste in der Folge die meisten und umfangreichsten Beiträge und arbeitete anscheinend "Tag und Nacht" an Regestensammlungen für alle Pfarren der Diözese. Obwohl er diese noch vor seinem 1937 erfolgten Tod vollenden hatte können, konnte er ihre vollständige Veröffentlichung in den Geschichtlichen Beilagen nicht mehr miterleben - Band zwölf mit den Materialien zu den Waldviertler Pfarren von Aggsbach Markt bis Pernegg (alphabetisch) konnte erst 1939 abgeschlossen werden. Die verbliebenen Manuskripte zu den übrigen Waldviertler Pfarren füllten schließlich noch zwei weitere Bände (13, 1951 und 14, 1954). Obwohl seine Aufzeichnungen zu den Pfarren des VOWW bis Königstetten im Band 15 bis 1977 noch veröffentlicht worden waren, entschloss man sich, aus verschiedenen Gründen die verbliebenen Manuskripte nicht mehr zu veröffentlichen und die Geschichtlichen Beilagen einzustellen.
Da diese für die kirchenhistorische Forschung vor allem für die Diözese St. Pölten jedoch von großer Bedeutung sind und die Publikation der noch fehlenden Plesser-Manuskripte ein großes Desiderat in der Diözesangeschichtsforschung darstellten, wurden die Geschichtlichen Beilagen fortgeführt und die Materialsammlungen zu den Pfarren des VOWW ab Kollmitzberg in zwei weiteren Bänden (16 und 17) herausgegeben.

Details
Band 17: Geschichtliche Beilagen zum St. Pöltner Diözesanblatt. € 23,90
Band 17: Geschichtliche Beilagen zum St. Pöltner Diözesanblatt.

Band 17: Geschichtliche Beilagen zum St. Pöltner Diözesanblatt.

Band 17: Geschichtliche Beilagen zum St. Pöltner Diözesanblatt. Zur Kirchengeschichte des Viertels ob dem Wienerwald vor 1627. St. Pölten 2001.

Dieser Band führt die Kirchengeschichte der Pfarrorte des Mostviertels von 160. Sarling, Pfarre Säusenstein bis 216. Zwentendorf fort.

Geschichtliche Beilagen zum St. Pöltner Diözesanblatt
Die "Geschichtlichen Beilagen" haben sich seit Erscheinen des ersten Bandes im Jahr 1880 zu einem unentbehrlichen Hilfsmittel der kirchenhistorischen Forschung in der Diözese St. Pölten und darüber hinaus entwickelt. Ihre ursprüngliche Aufgabe war es, die vier Jahre zuvor erschienene, zweibändige Diözesangeschichte von Anton Kerschbaumer zu ergänzen, wie in der Kurrende vom 17. Jänner 1878 zu lesen ist: "Die allgemeine Geschichte des Bisthums verlangt nothwendig eine Specialgeschichte der Pfarreien, Beneficien, Stifter, Klöster. Bis jetzt dürfte aber die Zahl derer, von welchen eine solche entweder im Manuscript oder im Druck bereits vorhanden ist, eine verhältnismäßig geringe sein. Es leuchtet auch ein, daß die Specialgeschichte einer Diöcese nicht in kurzer Zeit, oder von Einem geschrieben werden könne, es sei denn, daß Jemand bei gehöriger Muße das geschichtliche Materiale schon vorfindet, und es nur in die entsprechende Form zu bringen braucht. Diese Vorarbeit zur Specialgeschichte unserer Diöcese soll nun in Angriff genommen werden, und als ´Geschichtliche Beilagen zu den Consistorial-Currenden´ veröffentlicht werden." An diesem Unternehmen beteiligten sich anfangs zahlreiche Geistliche, die Beiträge zur Geschichte verschiedenster Pfarren und Klöster verfassten, die zum Teil heute noch die einzigen Werke zu bestimmten Themen darstellen. Bei dieser Gelegenheit sind vor allem die Namen Erdinger, Weigelsperger, Kerschbaumer, Gottwald und Frank zu nennen. Es ist zu beobachten, daß sich der Mitarbeiterstab mit der Zeit immer mehr verringerte. Der Umfang der Bände nahm zwar nicht ab, jedoch die Zahl der Autoren. Arbeiteten am ersten Band (1880) noch neun verschiedene Autoren mit, waren es im neunten Band (1911) nur noch vier. Im Band fünf (1895) arbeitete erstmals Pfarrer Alois Plesser (1865-1937) mit, der die bestimmende Person für die Geschichtlichen Beilagen werden sollte. Er verfasste in der Folge die meisten und umfangreichsten Beiträge und arbeitete anscheinend "Tag und Nacht" an Regestensammlungen für alle Pfarren der Diözese. Obwohl er diese noch vor seinem 1937 erfolgten Tod vollenden hatte können, konnte er ihre vollständige Veröffentlichung in den Geschichtlichen Beilagen nicht mehr miterleben - Band zwölf mit den Materialien zu den Waldviertler Pfarren von Aggsbach Markt bis Pernegg (alphabetisch) konnte erst 1939 abgeschlossen werden. Die verbliebenen Manuskripte zu den übrigen Waldviertler Pfarren füllten schließlich noch zwei weitere Bände (13, 1951 und 14, 1954). Obwohl seine Aufzeichnungen zu den Pfarren des VOWW bis Königstetten im Band 15 bis 1977 noch veröffentlicht worden waren, entschloss man sich, aus verschiedenen Gründen die verbliebenen Manuskripte nicht mehr zu veröffentlichen und die Geschichtlichen Beilagen einzustellen.
Da diese für die kirchenhistorische Forschung vor allem für die Diözese St. Pölten jedoch von großer Bedeutung sind und die Publikation der noch fehlenden Plesser-Manuskripte ein großes Desiderat in der Diözesangeschichtsforschung darstellten, wurden die Geschichtlichen Beilagen fortgeführt und die Materialsammlungen zu den Pfarren des VOWW ab Kollmitzberg in zwei weiteren Bänden (16 und 17) herausgegeben.

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